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Highlights

Nachfolgend finden Sie Berichte über aktuelle und vergangene Aktivitäten der verschiedenen Gruppen des Kinderhauses St. Michael:

Donnerstag, 5. Januar 2017
Holiday on Ice
Pünktlich zur kalten Jahreszeit kam im Advent 2016 die fast schon traditionelle Einladung in die HAKO-Event Arena. Anfang dieses Jahres erlebten unsere Kinder und Jugendlichen dann einen sportlich-spaßigen Ferientag auf der Eisbahn in Vohwinkel.

Unsere Jahre 2014-2016
Alle Highlights der letzten drei Jahre
Es gab viele bewegende, spannende, aufregende und schöne Momente im Kinderhaus St. Michael. Sie finden sie in unseren Jahresrückblicken unter "Wir über uns" unten. Viel Freude der Lektüre!

14. bis 16. Juni 2013
Abenteuertour 2
Auchin diesem Jahr hatten wir viel Freude auf dem Campingplatz, es war wirklich wieder eine Abenteuertour. Schön war es auch, dass die anderen Campingkinder fest mit einbezogen waren.

18. und 20. Oktober 2012
Auf ins Familienwochenende!
"Wir rufen alle laut Hurra, das Wochenende ist nun da. Die ganze Dschungelbande brüllt: Das ist das Eifellied, das ist das Eifellied, ja das ist unser größter Hit."
Mit diesem Lied im Gepäck starteten sechs entschlossene Familien mit den Mitarbeiterinnen der heilpädagogischen Tagesgruppen Dschungel und Burg im Oktober in ein gemeinsames Wochenende.
" Kennenlernen ist nicht schwer, entdecken können wir noch mehr…"
An einem Freitag mittag machten wir uns auf den Weg nach Bad Münstereifel in die Jugendherberge. Dort angekommen bezog jede Familie ein Zimmer und richtete sich ersteinmal ein.
Ein eigener Gemeinschaftsraum wurde uns für die Mahlzeiten und als Aufenthaltsraum zur Verfügung gestellt.
Für den Abend hatten sich die Kinder der heilpädagogischen Tagesgruppen Dschungel und Burg Gesellschaftsspiele ausgesucht, welche sie mit ihren Familienmitgliedern ausgiebig ausprobierten. An diesem Abend entdeckten Einige ein neues Lieblingsspiel.
Nach einer ersten unruhigen Nacht stand der Samstag unter dem Motto Gemeinschaft, Vertrauen und Miteinander.
"Wir lieben das Zusammenspiel, und freundlich sein ist unser Ziel…"
Am Morgen wurde die Slackline gespannt und Kinder und Eltern stützten sich gegenseitig, um diese wacklige Herausforderung zu meistern.
Auch in anderen Spielen galt es auszuprobieren, wie gut es tut einander Halt und Vertrauen zu geben.
Am Nachmittag begaben sich die Kinder auf Entdeckungsreise in den Wald, während die Eltern sich mit dem Thema, Regeln und Grenzen in der Familie, auseinandersetzten.
"Wir haben füreinander Zeit, und sind zu Späßen gern bereit…"
Bei einer abendlichen Spielshow lösten die Familien Fragen und Aufgaben kreativ, phantasievoll und engagiert. Es wurde ein langer und spannender Abend.
Mit einer Fotoralley und einem gemeinsamen Mittagessen endete am Sonntag das ereignisreiche Wochenende.
"Am Sonntag ist die Zeit schon um, es geht nach Hause ach wie dumm…"
Die Rückmeldungen über das Wochenende sprechen für sich:
"Wir hatten Sorge nur beobachtet zu werden, wie wir mit den Kindern umgehen, das war gar nicht so."
"Sie als Mitarbeiterinnen zeigen den Kindern genau die gleichen Regeln und Grenzen auf wie wir, da fühlen wir uns bestärkt."
"Es war eine tolle Gelegenheit, mal mit der ganzen Familie raus zu kommen."
An diesem Wochenende war es möglich, die Familien in ihrem Miteinander zu erleben. Ohne die äußeren Belastungen, welche oftmals Stress und Anspannung bedeuten, konnten alle aufeinander zugehen. Vertrauen wurde aufgebaut und wird sich förderlich auf die Familienarbeit auswirken.
Die positive Erfahrung bestärkt das Team der heilpädagogischen Tagesgruppen darin, solche intensiven Familienaktivitäten auch im nächsten Jahr umzusetzen.
Wir freuen uns schon darauf. (Martina Poell)

8. und 9. September 2012
Kanutour auf der Niers
Fünf Zelte, drei Boote, neun Jugendliche, zwei Betreuer, zwei Tage, eine Nacht, zwei Autos. Das waren die Rahmenbedingungen für unser Kanu- / Zeltwochenende am 08 /09. September 2012.
Los ging es morgens, um pünktlich um 11.00 Uhr an der Niers am Niederrhein zu sein. Nach der Einweisung ging es dann auch direkt los. Bei dem einen Boot schneller, bei dem Anderen eher etwas langsamer, je nach dem wie gut der Steuermann oder die Steuerfrau das Lenken hin bekam. Doch nach einiger Zeit hatten eigentlich alle den Bogen raus. Um so stutziger wurden wir als ein Boot einfach nicht nach kam. Also Anhalten, entgegenfahren und zu Fuß entgegenlaufen, bis man sie wieder sehen konnte. Irgendwie waren alle im vermissten Boot nass! Das lag daran, dass die Ruderer mal kurz die Plätze tauschen wollten und dabei das ganze Kanu umkippte. Mit freundlicher Unterstützung von anderen netten Kanufahrern konnte das Boot wieder umgedreht und trocken gelegt werden, nur die Mannschaft braucht noch ein bisschen bis sie wieder trocken waren. Gott sei dank war es noch ein schöner Sonnentag.
Auf jeden Fall ging die Fahrt für alle weiter und nach einigen Pausen, viel schöner Landschaft, kleineren Wettfahrten und anderen Entdeckungen waren wir 5 1/2 Stunden nach Abfahrt an unserem Ziel. Von dort wurden wir abgeholt und wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück gefahren, wo wir unsere Autos stehen hatten, aber vorallem unsere Zelte aufschlagen wollten.
Das klappte auch sehr gut, so dass der Grill auch schon bald glühte. Unser Geburtstagskind grillte für uns alle und es war köstlich.
Der Abend war durch die nachbarschaftlichen Schalke - Fans etwas lauter, aber die Nacht war ruhig. Nach einem guten Frühstück mit frischen Brötchen packten wir alles ein und machten uns auf den Heimweg.
Die Aktion sollte auf jeden Fall wiederholt werden, vielleicht schaffen wir dann sogar zwei Tage kanufahren.

Freitag, 24. August 2012
Workshop Systemische Beratung
Systemische Beratung- was ist das eigentlich? Wie die Bezeichnung schon sagt: eine Beratungsform. Damit ist aber noch lange nicht erklärt, was sie beinhaltet und wie sie ein Gespräch mit Klienten positiv beeinflussen kann. Es geht um Haltungen, die Zuversicht der Selbstorganisation von Klienten, dem Klienten als Experten für seine Situation, Respekt, Wertschätzung, Anerkennung und vieles mehr. "Es könnte alles auch (ganz) anders sein" ist einer der Leitsätze, die sich der Berater immer wieder vor Augen führen sollte.
Im Zuge meiner Ausbildung zur Systemischen Beraterin beim IF Weinheim habe ich am 24. August einen ‚Workshop für Interessierte‘ im Haupthaus angeboten, um genau dieser Frage auf den Grund zu gehen und Antworten sowie Einblicke zu geben. Der Workshop lief über vier Stunden und beinhaltete sowohl theoretische Anteile als auch die praktische Umsetzung einer Methode.
Sieben Kolleg/innen haben sich eingefunden, um näheres über die Systemische Beratung, deren Sichtweisen und dem systemischen Umgang mit Klienten zu erfahren. Zu Beginn gab es eine kurze praktische Auseinandersetzung in Kleingruppen zum Thema "Systemische Beratung- Was kennt Ihr/ habt Ihr schon einmal davon gehört?" und "Was erwartet Ihr vom heutigen Tag?".
Den anschließenden theoretischen Teil habe ich mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation veranschaulicht, bei der jederzeit Fragen gestellt werden konnten. Inhalt waren hier u.a. der Konstruktivismus - eine zugrundeliegende Theorie, Leitgedanken der Systemischen Beratung, der mögliche Ablauf eines Beratungsgesprächs sowie systemische Frageformen.
Danach folgte die Umsetzung einer Methode namens ‚Auftragskarussell‘, für die sich die Kollegin Saskia Hofmann zur Verfügung stellte und als ‚Klientin‘ mit einem Thema fungierte. Die anderen Teilnehmer wurden im Laufe der Methode als Stellvertreter für Personen hinzugezogen.
Am Ende gab es eine Feedbackrunde, bei der alle Teilnehmer Zufriedenheit über den heutigen Vormittag bekundeten und der Wunsch nach einer Fortsetzung formuliert wurde.
Seit dem 26. Oktober bin ich nun zertifizierte ‚Systemische Beraterin‘ und der über den Workshop verfasste Bericht hat mit dazu beigetragen.
Für das kommende Jahr ist - wie gewünscht - ein zweiter Teil des Workshops geplant. Dieses Mal werden v.a. praktische Methoden und deren Umsetzung im Fokus stehen. Ich bin schon jetzt gespannt, wer sich darauf einlassen und weiter mit mir in die Systemische Welt eintauchen mag. (Sinah Kasten)

Endlich wieder Ferien
Ein kleiner Einblick wie die Wohngruppe Tarzisius 10 Tage der Sommerferien 2012 in Holland im "Bungalowpark JAMARCO" verbracht hat
Fast vier Stunden hat es gedauert bis wir mit unseren beiden vollgepackten Autos unser Ziel erreicht haben. Endlich am Bungalowpark angekommen haben die 10 mitreisenden Kinder und Jugendlichen sowie die beiden Erzieher/in erst einmal ihren Bungalow unter die Lupe genommen. Viele Menschen brauchen viel Platz. Nicht jeder kam in einem Bett unter, einer der Erzieher musste mit dem Sofa im Wohnzimmer vorlieb nehmen.
Nur 10 Minuten von der Anlage entfernt befindet sich der Strand. Das Wetter meinte es gut mit uns. Es war zwar windig, doch die Sonne lachte fast jeden Tag. Der Wind kam uns sehr gelegen, denn nun konnten wir unseren Drachen in die Lüfte steigen lassen, höher und immer höher. Nur leider haben wir nicht immer auf unsere Schnüre geachtet, dieses führte zu alltäglichen "Entknotungsaktionen" am Strand.
Der Ort Schoorl ist ein kleines gemütliches Örtchen mit vielen Unternehmungsmöglichkeiten und Spielangeboten. Sichtlich begeistert waren die Kinder von der nahe gelegenen Stranddüne. Diese verlockte zu Sandcatchen und vor allem zu "Verbuddelaktionen". Nicht weit davon entfernt befand sich der Wasserspielplatz, wo man richtig im Sand rummatschen und sich "einsauen" konnte. Gerade da, wo es recht ländlich ist, gab es viele Flohmärkte. Diese haben wir uns gerne angeschaut und auch das eine oder andere schöne für uns entdeckt.
Die ganze Zeit so viele Menschen um sich herum zu haben ist anstrengend. Daher haben wir ab und an auch mal zwei Gruppen gebildet und verschiedene Aktionen unabhängig voneinander unternommen.
Unsere "Großen" kamen nicht zu kurz: hier und da eine nette Urlaubsbekanntschaft, mit der man am besten beim gemeinsamen Bingo-Abend näheren Kontakt aufbauen konnte. Wenn die "Kleinen" im Bett waren, hatten unsere Jugendlichen die volle Aufmerksamkeit der Erzieher. Dies führte oft zu nächtlichen Tischtennis- und Federball- Wettkämpfen, was nicht gerade einfach ist, wenn es immer dunkler wird.
Mit das wichtigste überhaupt…es gab W-Lan für die Handys, somit hatten unsere Jungs auch die Möglichkeit, nachts mit den neuen Bekanntschaften Kontakt zu halten.
Nach 10 Tagen haben wir unsere Taschen wieder gepackt und uns braun gebrannt auf den Weg zurück nach Wuppertal gemacht. (Boris Baumgartner)

22. bis 24. Juni 2012
Eine kleine Abenteuertour nach Lindlar
Gemeinsam mit 8 Jungen ging es los, schon auf der Hinfahrt begann das Abenteuer, unser "Navi" wollte unbedingt eine Wiesen-/Waldfahrt. Für unsere Autos nicht zu schaffen, doch hartnäckig führte uns der Navi immer wieder dorthin, erst nach einer kleinen Überlistung fanden wir auch auf Straßenwegen zu unserem Ziel.Angekommen, das Wetter trocken, nicht sehr warm, doch echte Pfadfinder,…. Nun fehlen für unseren Zeltaufbau die Heringe, das kann doch wohl nicht wahr sein, ein kleiner Wind und alles weht weg. Doch es fehlt nicht an Phantasie. Da unser Zeltplatz am Waldrand liegt, werden Stöcke gesucht und zu Heringen umfunktioniert, nun halten unsere Zelte auch einen Schauer aus, wir sind gerüstet. Freundlich werden wir nun auch von den Campern und Frau Baldsiefen begrüßt. Unser Zeltplatz liegt am Rande einer großen Spielwiese, ein Ball und alle Jungs sind glücklich. Wir bereiten uns ja auch auf das echte EM-Spiel vor, Deutschland-Griechenland, also erst einmal selber kicken. Den Grill an, Würstchen drauf und Hunger haben alle.
Am nächsten Tag wird der Wald erkundet, ein Bach gestaut und alle sind sehr nass, doch dies stört nicht großartig. Danach noch eine "Schnitzeljagd" durch die umliegenden Dörfer. Die Sonne scheint und die Aufgaben ergeben unser Lösungswort, mit Süßigkeiten und Eis wird der Marsch belohnt. Und am Abend kommt der Feuerkorb zum Einsatz, es werden kleine Experimente gestartet, Stöcke entzündet, Feuer weitergegeben – es macht allen Spaß und das Feuer wärmt uns auch, den der Abend wird langsam kühl.
Glücklich und zufrieden wird dann ins Zelt gegangen, noch ein wenig erzählt, jedoch recht erschöpft bald geschlafen.
Am nächsten Morgen war dann schon Abreisetag, die Zeit verging wie im Flug. Gewiss werden wir diese Tour wiederholen, denn auch wenn die Sonne nicht die ganze Zeit schien, war es schön zu kicken, Tischtennis zu spielen, Trampolin zu springen und kleine Entdeckungen zu machen und vor allen Dingen viel Spaß zu haben.
(8 wilde Jungs, Herr Massow und Frau Meyer)

Donnerstag, 12. April 2012
Klettern, die zweite - Osterferien-Aktionstag
Wie schon im letzten Jahr waren wir in den Osterferien mit über 50 Kindern, Jugendlichen und Betreuer/innen wieder im Kletterpark, Langenberg.Für alle Altersklassen gab es einen ansprechenden Parcour. So konnte jedes Kind und jeder Jugendliche, aber auch die Mitarbeiter/innen in bis zu 15 Meter Höhe neue Erfahrungen sammeln und Stärke erkennen.

Freitag, 24. Februar 2012
Fachtag anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Dezentralisierung
Vor zehn Jahren begann die Dezentralisierung unserer Einrichtung. Die Wohngruppen und Tagesgruppen wurden nach und nach vom Heimgeände in die einzelnen Stadtteile ausgelagert.
Bei der Begrüßung erinnerte der Vorsitzende der STiftung Kinderhaus St. Michael, Herr Pfarrer Grütering, dass es neben den pädagogischen Vorteilen, die eine solche Verselbstständigung der Gruppen mit sich bringt, auch Sachzwänge, wie Wasserrohrbrüche und Heizungsausfälle gab. Dem alten Haus wich ein Neubau an der Uellendahler Straße. Hier sind heute die Verwaltung und eine Kinderwohngruppe ansässig.
Dieses Jubiläum wurde am 24. Februar 2012 mit einem Fachtag gefeiert, zu dem neben den Mitarbeiter/innen des Kinderhauses St. Michael auch Mitarbeiter/innen anderer stationärer Einrichtungen und des Jugendamtes eingeladen waren.
Das erste Thema beschäftigte sich mit der Familienarbeit in der Erziehungshilfe. Die Referentin Frau Ulrike Bavendiek zeigte sehr anschaulich und lebendig Entwicklungen und Herausforderungen in der stationären Jugendhilfe auf.
Im zweiten Teil stellte Frau Saskia Hofmann ihr Konzept"Yes, she can!" vor, welches sich mit der Methode der konfrontativen Pädagogik dem Phänomen Mädchengewalt stellt.
Es folgte ein angeregter Fachaustausch und auch manches kleine Schwätzchen. Für das leibliche Wohl sorgte die Food Factory der Hauptschule Kruppstraße. Insgesamt war es ein gelungener Vormittag, der nach einer Wiederholung ruft.

Heiligabend, 24. Dezember 2011, 15.00 Uhr
Krippenfeier der Wohngruppen
Die Barmer Wohngruppen Michael und Ursula gestalteten am Heiligabend die Krippenfeier in der Gemeinde St. Mariä Hilf in Nächstebreck. Alle Kinder und auch die Betreuer hatten sich gut vorbereitet und mehrmals geprobt. Es war spannend und aufregend, aber auch sehr schön.